Einheit 2-Dimensional

An der Einheit und der Liebe der Christen zueinander sollen alle Menschen Gott erkennen. Das ist ein klares Gebot von Jesus. Diese Einheit und Liebe muss über konfessionelle Schranken hinausgehen. Es kann nicht eine Kirche oder Strömung für sich beanspruchen die einzig wahre Kirche zu sein. Alle Menschen die an den Gott der Bibel glauben und Jesus Christus als Gottes Sohn und Retter der Welt anerkennen sollten grundsätzlich in Einheit und Liebe miteinander umgehen.

Aber diese Einheit soll nicht nur interkonfessionell sein. Es kommt noch eine weitere Dimension hinzu. Es gibt nicht nur in Deutschland, Europa oder Amerika Christen. Im Gegenteil, die Kirchen in Asien und Südamerika befinden sich im Moment in einer großen Wachstumsphase und es gibt überall auf der Welt Menschen die an Jesus glauben. Auch diese internationale christliche Einheit sollte uns bewusst sein.

Die Liebe Gottes macht nicht an Länder- und Rassengrenzen halt und eben so wenig darf es unsere Einheit tun. Es ist ein großes Zeugnis für die Liebe Gottes, wenn Menschen aus verschiedenen Nationen zusammenkommen um ihn gemeinsam anzubeten. Das ist aufgrund kultureller Unterschiede nicht immer ganz einfach. Aber ist es nicht gerade deswegen ein mächtiges Zeugnis, wenn die Nachfolger Jesu das schaffen, was keine UNO und keine andere Weltgemeinschaft schafft?

Ich persönlich habe es als sehr positiv erfahren, in anderen Ländern die Gemeinschaft mit lokalen Christen zu suchen. Das kann dann manchmal komisch enden: Zum Beispiel in koptischen Mitternachtsgottesdiensten mit Militärkontrolle oder bei einem afrikanischen Prediger der eine halbe Stunde lang ekstatisch segnet oder in einem Indianergottesdienst oder einem Schweigegottesdienst bei den Quäkern…  Das ist zwar ziemlich herausfordernd und braucht eine gewisse Toleranz, aber es ist einfach schön, die Einheit der Christen weltweit zu erleben.

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2 Responses to Einheit 2-Dimensional

  1. Schorsch says:

    Amen dazu, Bruder.
    And Quakers rule! ^^

  2. Lia says:

    Ihr Brüder habt’s ja auch immer geschafft, trotz verschiedener Gemeinden ;o). Traurig, wenn das, was trennt, sich viel stärker anfühlt als das, was verbindet. Schön, wenn man sich respektiert und als Bruder und Schwester erlebt, auch wenn man sich nicht in allen Punkten (dogmatisch und/oder kulturell) einig ist. Sich dem anderen trotzdem nahe fühlt, Vertrauen da ist, Gemeinschaft, Liebe. So hat Gott sich das wohl ganz grob gedacht ^^.

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